Ökologie, Wildniswissen, Verbindung von Natur und Mensch

Pflanze

Sebastian Pfütze

Sebastian Pfütze

Sebastian Pfütze hat Gärtner gelernt und Biologie und Ökologie studiert. Viele Jahre später lernte er bei Wolf- und Luchszählungen in der Slowakei das Spurenlesen, absolvierte eine dreijährige Wildnispädagogik-Ausbildung bei Wildniswissen und nahm an Seminaren von Andreas Weber und David Abram teil. Aus dem Wissen über die Zusammenhänge in der Natur entwickelte sich ein tiefes Gefühl für die Verbindung aller Lebewesen miteinander.

Ökologie bedeutet Verbindung - Ein Plädoyer für die Aufhebung der Trennung zwischen Natur und Mensch

Das Leben auf der Erde ist ein Netzwerk aus Beziehungen, alles ist miteinander verwoben. Obwohl diese Erkenntnis allgemein anerkannt ist, trennen wir scharf zwischen Mensch und Natur. Diese Trennung geht mitten durch uns Menschen. Wir spalten uns in die weithin akzeptierte Hälfte des rationalen Denkens und die oft belächelte Hälfte des Fühlens. Selbst beim Schutz von Umwelt und Natur ist der Ansatz, dass diese vor dem Menschen beschützt werden müssen.

Dieser Vortrag zeigt, woher diese Trennung kommt und wie wir sie überwinden können. Durch das Erlernen von Naturverbundenheit erlauben wir uns, wieder Teil der Natur zu sein. Das Ergebnis ist eine Aufhebung der Trennung. Dies macht uns persönlich glücklicher und ist eine Grundlage, um die ökologische Krise des 21. Jahrhunderts zu überwinden.